Ein Projekt zur interdisziplinären Förderung von aktiver, selbstbestimmter und sicherer Mobilität von SchülerInnen

Was geht ab? @ 9th Child in the City World Conference

Ergebnisse von Was geht ab? wurden auf der 9th Child in the City World Conference im Wiener Rathaus präsentiert.



Beim Abschlussworkshop in der Hanreitergasse drehte sich heute alles um das Fahrrad!

Kontrollinspektor Roland Hanifl, Leiter der Verkehrserziehungsgruppe der Landesverkehrsabteilung, nahm die Fahrräder der Schüler/innen genau unter die Lupe. Wie ein verkehrssicheres Fahrrad ausgestattet sein muss, wussten die Schüler/innen nur teilweise. Das Wissen um Bremsen, Klingel, Reflektoren, Leuchten usw. wurde aufgefrischt. Jedoch: Keines der mitgebrachten Fahrräder bestand den Test!

Roland Hanifl erinnerte auch an die Nützlichkeit eines Fahrradhelms. Dieser war Pflichtausstattung für den zweiten Teil des Workshops: Der Radparcours. Bei diesem ging es um Zeit und Geschicklichkeit. Der Praxistest zeigte, dass die anfangs leicht wirkenden Übungen, deutlich schwieriger zu bewältigen waren als erwartet. Nach einer Übungsrunde wurde der Wettbewerb gestartet. Auch der Klassenlehrer machte mit – aufgrund der vielen Fehler bekam er die Handschellen angelegt :-).

Vielen Dank für’s Mitmachen und die gute Kooperation über zwei spannende Was-geht-ab-Jahre!

 


Die Klasse 4B hat in wochenlanger Vorbereitung ein tolles Programm für ihren Abschlussworkshop zusammengestellt.
Alle Ideen, Texte sowie die Moderation haben die Kinder selbst übernommen!

Am 15.06.2018 war es dann soweit: Vor selbst gestalteten Plakatwänden präsentierten die Kinder in einem großen Saal, welche Aktionen im Projekt „Was geht ab?“ über zwei Jahre gelaufen sind. Sie hoben hervor, wie wichtig aktive und umweltfreundliche Mobilität ist und welche Auswirkungen der motorisierte Individualverkehr mit sich bringt. Auch mögliche Maßnahmen wurden vorgestellt, die eine aktive und umweltfreundliche, aber auch sichere und barrierefreie Mobilität fördern. Dabei nahmen die Kinder ganz konkret auf ihr Schulumfeld Bezug. Highlight war die Verlesung eines Briefs an den Bezirksvorsteher, den die Schüler/innen auf eigenen Wunsch hin formuliert hatten. Zu Gast bei der Aufführung waren nicht nur andere Schulklassen und Eltern, sondern auch der Bezirksvorsteher Georg Papai, der sich nicht nehmen ließ, den Brief der Kinder persönlich entgegen zu nehmen. Das Fahrrad-Lied bildete den Abschluss des Programms.

Gemeinsam mit dem Projektteam wurden dann noch selbst gebastelte Verkehrsschilder im Schulumfeld aufgehängt. Auch dem Wunsch, das Schulumfeld schöner zu gestalten, wurde nachgekommen. In einer Pflanzaktion setzten die Schüler/innen eine große Hortensie ein.

Im Namen des gesamten Projektteams bedanken wir uns bei der gesamten Klasse 4B für die tolle Präsentation!
Wir sind sehr stolz auf euch und wünschen euch alles Gute auf dem weiteren Weg!

Herzlichen Dank auch an die Klassenlehrerin Ulrike Jöch für die Unterstützung und das Engagement sowie an Direktorin Ursula Schürz für die Kooperationsmöglichkeit!

Bericht und Fotos vom Aktionstag sind auch auf der Webseite der VS Stammersdorf ersichtlich:

https://stammersdorf.schule.wien.at/aktivitaeten-im-aktuellen-schuljahr/projektpraesentation/

 

 


Wie würden die Straßenräume im Schulumfeld ohne Fahrzeuge aussehen? Welche Lieblingsaktivitäten könnten dort ausgeübt werden? Welche Nutzungsmöglichkeiten bräuchte ein für SchülerInnen freundliches Schulumfeld?  – Dies waren die Kernfragen des vierten und letzten Workshops an die SchülerInnen in den Kooperationsklassen.
Der Workshop basierte auf den bedürfniszentrierten Zugang: die Lieblingsaktivitäten umfassten ruhige und entspannende Aktivitäten (chillen, Musik hören, soziales Beisammensein, in der Sonne liegen), spazieren gehen und sportliche Aktivitäten (Ball- und Bewegungsspiele, Radfahren und „Auspowern“). In jeder Klasse war eine unterschiedliche Gewichtung dieser drei Aktivitätsgruppen festzustellen. Auch neuartige bewegungsbetonte Nutzungsmöglichkeiten für den Schulvorplatz wurden überlegt: Rad-, Roller und Skaterparcours für Kinder und Jugendliche, Fußballfelder mit Möglichkeit zur Fußball-Miete oder -kauf. In Bezug auf ruhige Aktivitäten empfahlen SchülerInnen eine Grafitiwand beim Schulvorplatz für Notizen und Zeichnungen, eine Wiese zum Blumen-Pflücken, eine Chill-Zone mit Ruhebereiche, einen Zeltplatz sowie einen Ort zum Zeichnen und Lesen.

Verortung der Super-Wünsche im Schulumfeld (links), Ausfüllen des Logbuches (rechts),  4a VS Stammersdorf

 


Das Gymnasium G19 in der Gymnasiumstraße in 1190 Wien wird sich im Juni mit Mira Kirchner (MK Landschaftsarchitektur) mit ihrem Schulumfeld näher auseinandersetzen. In Planungsworkshops werden visionäre und reale Gestaltungsmöglichkeiten für ein sicheres, komfortables und gesundheitsförderndes Schulumfeld erarbeitet. In diesem Rahmen erwerben die Schüler/innen Kompetenzen zu den Planungsdisziplinen, zur Partizipation, Kooperation und Kommunikation, um später bei stadtgestalterischen Partizipationsprozessen als Bürger/innen eigenverantwortlich mitwirken zu können. Zeichnerische Fähigkeiten werden geübt, die Raumwahrnehmung und das Raumverständnis vertieft. Wir freuen uns, dass G19 als Teil des Was-geht-ab? Netzwerks begrüßen zu dürfen.


Das Netzwerk

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Das Was geht ab?-Netzwerk erweitert sich stetig. Weitere Kooperationszuschüsse gehen im März/April 2018 an die VS Lortzinggasse, VS Julius Meinl Gasse und an die NMS BG BRG Klusemannstraße.

Wir freuen uns!


Sendung verpasst? Kein Problem! Hier gibt es den LINK zu unseren Was geht ab?-Filmbeitrag.

 


Heute hat uns ein Film-Team von W24 auf unserem Workshop zur Untersuchung des Schulumfelds begleitet. Die Schüler/innen der Adolf-Loos-Gasse haben auch selbst Interviews gegeben und super mitgemacht! Wir freuen uns auf den Kurzfilm!

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Was gefällt euch in eurem Schulumfeld, was nicht? Was fehlt? Wo genau fühlt ihr euch wohl? Und warum? Diesen Fragen konnten die Kinder der 4a und 4b der VS Berzeliusgasse am 16.10. mit der „Was geht ab?“ SPOTTERON-APP nachgehen und Orte im öffentlichen Raum mit Smartphones und Tablets spotten und bewerten. Das mobile Internet dazu wurde uns von UPC Business zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig wurde den SchülerInnen vor Augen geführt, wie schwer es als alter Mensch, Rollstuhlfahrer oder blinde Person sein kann, sich im öffentlichen Raum zurechtzufinden. Dies konnten die Kinder mit Hilfe von Blindenstock, Rollstuhl und Altersanzügen eindrucksvoll nachempfinden. Zuvor wurden sie über Themen wie Verkehrssicherheit und Umweltauswirkungen von Verkehr in einer interaktiven Vorlesung mit Spielen, Diskussionen und Fragerunden für verschiedene Fragestellungen sensibilisiert. Die Kinder stellten dabei viele Fragen und erzählten verschiedene Erlebnisse und Geschichten aus ihrem Alltag zum Thema Mobilität.

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