Ein Projekt zur interdisziplinären Förderung von aktiver, selbstbestimmter und sicherer Mobilität von SchülerInnen

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Die Klasse 4B hat in wochenlanger Vorbereitung ein tolles Programm für ihren Abschlussworkshop zusammengestellt.
Alle Ideen, Texte sowie die Moderation haben die Kinder selbst übernommen!

Am 15.06.2018 war es dann soweit: Vor selbst gestaltetenen Plakatwänden präsentierten die Kinder in einem großen Saal, welche Aktionen im Projekt „Was geht ab?“ über zwei Jahre gelaufen sind. Sie hoben hervor, wie wichtig aktive und umweltfreundliche Mobilität ist und welche Auswirkungen der motorisierte Individualverkehr mit sich bringt. Auch mögliche Maßnahmen wurden vorgestellt, die eine aktive und umweltfreundliche, aber auch sichere und barrierefreie Mobilität fördern. Dabei nahmen die Kinder ganz konkret auf ihr Schulumfeld Bezug. Highlight war die Verlesung eines Briefs an den Bezirksvorsteher, den die Schüler/innen auf eigenen Wunsch hin formuliert hatten. Zu Gast bei der Aufführung waren nicht nur andere Schulklassen und Eltern, sondern auch der Bezirksvorsteher Georg Papai, der sich nicht nehmen ließ, den Brief der Kinder persönlich entgegen zu nehmen. Das Fahrrad-Lied bildete den Abschluss des Programms.

Gemeinsam mit dem Projektteam wurden dann noch selbst gebastelte Verkehrsschilder im Schulumfeld aufgehängt. Auch dem Wunsch, das Schulumfeld schöner zu gestalten, wurde nachgekommen. In einer Pflanzaktion setzten die Schüler/innen eine große Hortensie ein.

Im Namen des gesamten Projektteams bedanken wir uns bei der gesamten Klasse 4B für die tolle Präsentation!
Wir sind sehr stolz auf euch und wünschen euch alles Gute auf dem weiteren Weg!

Herzlichen Dank auch an die Klassenlehrerin Ulrike Jöch für die Unterstützung und das Engagement sowie an Direktorin Schürz für die Kooperationsmöglichkeit!

 


Am 12. Juni 2018 hat im Gymnasium G19 in der Gymnasiumstraße in 1190 Wien der Workshop „Mein Schulumfeld – Bestandserhebung“ unter der Leitung von Mira Kirchner (MK Landschaftsarchitektur) stattgefunden!

Zum Beginn wurde die Einstiegsfrage „Was ist für dich der Stadtraum?“ an die Schüler/innen gestellt und mittels Kärtchen gezeichnet und beschrieben. Häuser, viele Menschen, auch Stadtgrün, vor allem Bäume und Spielmöglichkeiten, dazu ergänzend wurde die Mobilität mit dem Sicherheitsaspekt (es gab unlängst ein Sicherheitstraining) genannt und trugen zu einem stimmigen Gesamtbild bei. Darauf wurden anhand von Fotos die Unterscheidung zwischen öffentlichen – teil öffentlichen und privaten Freiräumen geübt und Nutzungsmöglichkeiten für die Grünräume gesammelt. Ausruhen, entspannen, spielen und spazieren gehen wurden am häufigsten genannt. Das Logbuch wurde dazu ausgefüllt.

Nach einer Pause fand eine Begehung und Kartierung mit sozialen und technischen Schwerpunkten in zwei Gruppen statt: es wurden Bedeutungsräume als „Hot Spots“ für die Schüler/innen im nahen Schulumfeld aufgenommen. Zwei Schulvorplätze, ein Vorplatz vor dem Studentenheim und Haltestellen wurden kartiert und ein technisches Profil fertig gezeichnet. Dazu wurden Kriterien zur Verkehrssicherheit beim Fußgängerübergang bei der Schule gemeinsam erarbeitet. In der Klasse fand ein Resümee der beiden Gruppen statt und zum Abschluss gab es eine Feedback-Frage zum Beantworten.

 

 


Am 7.6. und 11.6. fanden die Workshops „Rund ums Schulfeld“ in der 3a und der 3b in der Volksschule Leystraße statt!

Zuerst wurde den Schüler/innen vorgestellt, warum man unterwegs ist und welche Verkehrsmittel dafür zur Verfügung stehen. Gemeinsam wurde dann erarbeitet, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Verkehrsmittel aufweisen, dies ist auf Plakaten festgehalten worden. Ausgehend vom Thema Mobilität bildete der nächste Schwerpunkt in der Präsentation der Verkehr und seine Auswirkungen auf die Umwelt. Die Schüler/innen durften anhand eines Lärmstrahles schätzen, welche Verkehrsmittel wieviel Lärm erzeugen. Nach diesem Abschnitt wurde den Schüler/innen das Unfallgeschehen im Verkehr näher gebracht. Wer verunglückt häufig und wie kann die Gefahr eines Unfalles gemindert werden. Zusätzlich wurden Maßnahmen für die Verkehrssicherheit vorgestellt und die Schüler/innen wurden daran erinnert, dass man beim Überqueren des Zebrastreifens auch bei einer Grünphase aufmerksam sein muss.

Daraufhin begann der Part des Workshops, bei dem wir uns mit den Schüler/innen ins Freie begaben. Dort standen ihnen vier Stationen zur Verfügung. Die Schüler/innen wurden in vier gleich große Gruppen aufgeteilt und konnten so jede Station durchlaufen. Die erste Station bestand darin, dass den Schüler/innen durch das Probieren von „Altersanzügen“ näher gebracht wurde, wie es ist, sich als alter Mensch im öffentlichen Raum zu bewegen. Bei der zweiten Station wurde den Kindern vor Augen geführt, wie schwer es sein kann, sich als Rollstuhlfahrer/in oder als blinder Mensch zurechtzufinden. Dies konnten die Schüler/innen mit Hilfe von einem Blindenstock und einem Rollstuhl nachempfinden. Im Zuge der dritten Station konnten die Schüler/innen mit der „Was-geht-ab?“-App Orte im öffentlichen Raum mit einem Smartphone suchen. Straßen, Wege und Plätze rund um das Schulhaus konnten mit dieser App fotografiert und bewertet werden. Die vierte Gruppe konnte gemeinsam mit der Klassenlehrerin mit einer Radarpistole die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Autos messen und Höchstgeschwindigkeiten schriftlich festhalten.

 

 


Wir gratulieren der NMS BG BRG Klusemannstraße ganz herzlich!

Die Schüler/innen der 3. Klasse haben beim Projekt „Faszination Technik“ mitgemacht und bei der Challenge, bei der sie ein Experiment kreieren mussten, den ersten Preis in der Wertung Unterstufe gewonnen! Eine Urkunde, ein Kinogutschein, ein T-Shirt für jeden und 700,-€ für die Gruppe waren die Belohnung.

Was geht ab? konnte über einen Kooperationszuschuss das Projekt unterstützen.

Ein ausführlicher Bericht mit Fotos ist auf der Webseite der NMS BG BRG Klusemannstraße, Graz ersichtlich.

Das Video vom Auftritt gibt es hier: Link.

 

 


Am 4. Juni 2018 hat in der Volksschule Berzeliusgasse der erste Aktionstag stattgefunden. Im Zuge einer Rallye konnten die Schüler/innen bei drei Stationen mitmachen. Bei der „bunt statt grau“-Station verschönerten wir gemeinsam mit den Kindern mit Straßenkreiden den Gehsteig vor der Schule. Hier entstanden tolle Zeichnungen und die Schüler/innen hatten sichtlich Spaß bei der Bemalung des Gehsteiges. Beim Hindernisparcours / Bewegungsparcours konnten die Schüler/innen erleben, wie stark sich Ablenkung auf ihre Koordination auswirkt. Dieser fand im Garten neben dem Schulgebäude statt, die Utensilien dafür wurden von sicher unterwegs bereitgestellt – diese übernahmen auch die Betreuung des Parcours, bei dem die Schüler/innen sich auch sportlich austoben konnten. Der dritte Teil der Rallye stellte eine Bastel-/Malstation dar. Hier konnten die Schüler/innen Flyer zu den Thematiken aktive Mobilität sowie Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung basteln. Im Zuge dessen wurden die vorhergehenden Workshops nochmals kurz reflektiert und die Kinder hatten tolle Ideen in Richtung umweltfreundliche Mobilität. Die selbst gebastelten Flyer wurden dann in anderen Klassen vorgestellt und an Mitschüler/innen verteilt. Der Abschluss der Veranstaltung bildete die Vergabe von Mitmach-Urkunden an die Kinder, welche in den letzten zwei Jahren großartig am Projekt und den Workshops teilgenommen haben. Als Goodie erhielten sie ebenfalls Reflektorfüßchen, diese konnten sie sich dann an ihre Schultasche hängen, um so im Dunkeln besser erkannt zu werden.

 

Wir danken den Schüler/innen und Pädagog/innen sowie allen Mitarbeiter/innen der VS Berzeliusgasse für die großartige Unterstützung in den beiden Jahren und wünschen Ihnen alles Liebe.


Im Zuge der Strategieworkshops haben wir gemeinsam mit den Schüler/innen der verschiedenen Schulen Ideen/Maßnahmen, im Hinblick auf mehr aktive, umweltfreundliche und inklusive Mobilität zur Umsetzung innerhalb eines Aktionstages/mehrerer Aktionstage im Juni 2018, gesammelt.

Die Leitfragen für diesen Workshop waren:

„Wie kann in unserer Schule mehr aktive und umweltfreundliche Mobilität umgesetzt werden?“ und

„Wie muss unser Schulumfeld dafür gestaltet sein?“

Die Überlegungen der Schüler/innen wurden pro Schule zusammengetragen, im Prozess der Planung berücksichtigt und im Projekt-Team diskutiert. Im Zuge der Organisation einer „Abschluss-Aktion“ wurde individuell für jede Schule eine Aufstellung mit den Ideen der Schüler/innen angefertigt. Diese konnten anschließend zusammen mit ihren Pädagog/innen einen oder mehrere Vorschläge für einen/mehrere Aktionstag(e) im Juni 2018 wählen.

Am Montag, den 4.6.2018 starten wir mit unserem ersten Aktionstag in der VS Berzeliusgasse. Darauf folgt am 15.6.2018 der Aktionstag in der VS Stammersdorf, am 18.6.2018 im Ella Lingens Gymnasium und am 19.6.2018 in der VS Adolf Loos Gasse. Am 22.6.2018 findet der letzte Aktionstag in der COB NMS Hanreitergasse statt.

Wir freuen uns schon sehr auf die gemeinsame Umsetzung der geplanten Aktionen mit den Schüler/innen und ihren Lehrer/innen!


Die VS20 in der Leystraße in 1200 Wien wird sich im Zuge des Workshops „Volle Konzentration auf den Straßenverkehr –  gib Acht“ mit der Hauptunfallursache Ablenkung im Straßenverkehr auseinander­setzen. Durchgeführt wird dies vom verkehrspsychologischen Institut sicher unterwegs. Der Bezug zur Forschung in Naturwissenschaft und Technik wird durch Vorstellung und Ausprobieren von verschiedenen verkehrspsychologischen Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitstests hergestellt. Neben dem Messen werden an konkreten Aktivitäten Trainings zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsfähigkeit erarbeitet und ausprobiert sowie interaktive Verkehrssicherheitsspiele zur Förderung der Aufmerksamkeit und zur Veranschaulichung der Wichtigkeit von Aufmerksamkeit im Straßenverkehr vorgestellt und absolviert.

Im Juni folgen für die Schüler/innen der VS20 Leystraße noch weitere spannende „Lehrgänge“ , der Kern des Projektes „Rund ums Schulhaus“ bilden zwei Workshops, in welchen Schüler/innen ausgehend vom Thema Mobilität den Zusammenhang von Verkehr(sverhalten) und Umwelt, Energieverbrauch, Gesundheit, Soziologie, Verkehrssicherheit und Technik näher gebracht bekommen. Dies wird durch das Institut für Verkehrswesen der BOKU Wien durchgeführt. In den beiden Workshops werden die Nutzerbedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Personengruppen altersgerecht vermittelt. Im Rahmen der Workshops erforschen die Kinder abwechselnd mit Blindenstock, Rollstuhl und mit Altersanzügen ihre bebaute Umwelt und erfahren so einen Perspektivenwechsel. „Problemstellen“ und Wünsche werden mit Hilfe von mobilen Endgeräten kartographisch verortet (Einsatz der App „Was geht ab?“).

Wir freuen uns sehr, dass wir die VS20 Leystraße als Teil des Was-geht-ab? Netzwerks ganz herzlich begrüßen dürfen.


Wir haben mit den Schüler/innen der VS Berzeliusgasse, der VS Stammersdorf, des Ella Lingens Gymnasiums, der VS Adolf Loos Gasse und der NMS Hanreitergasse spannende Workshop-Tage zur Thematik „Strategien entwickeln und umsetzen“ verbracht. Zuerst haben wir gemeinsam auf die bisherigen Semester im Projekt zurückgeblickt. Danach wurden anhand von Gruppenarbeiten Probleme im Schulumfeld (Bereiche Infrastruktur, Gesundheit, Verkehrsmittelnutzung etc.) zusammengetragen.

Die folgende „Word-Cloud“ verdeutlicht diese:

Im zweiten Schritt wurden gemeinsam Ideen für Maßnahmen und Aktionen für einen Projekttag im Juni entwickelt. Die Schüler/innen sollten dabei auf der einen Seite an das Schulumfeld (Straßen, Parkplätze, Wege) denken, aber auch daran, wie sie Mitschüler/innen, Lehrer/innen und Eltern zu mehr aktiver und umweltfreundlicher Mobilität motivieren könnten. In Teams wurden hierfür Ideen zusammengetragen und anschließend von jedem Schüler/jeder Schülerin präsentiert. Die gemeinsam erarbeitenden Maßnahmen dienen nun als Vorlage für die Vorbereitung und Gestaltung des Projekttages im Juni 2018.

Nachfolgend ist die bildungseinrichtungsübergreifende Sammlung der Maßnahmen als „Ideenpool“ ersichtlich:


Wie würden die Straßenräume im Schulumfeld ohne Fahrzeuge aussehen? Welche Lieblingsaktivitäten könnten dort ausgeübt werden? Welche Nutzungsmöglichkeiten bräuchte ein für SchülerInnen freundliches Schulumfeld?  – Dies waren die Kernfragen des vierten und letzten Workshops an die SchülerInnen in den Kooperationsklassen.
Der Workshop basierte auf den bedürfniszentrierten Zugang: die Lieblingsaktivitäten umfassten ruhige und entspannende Aktivitäten (chillen, Musik hören, soziales Beisammensein, in der Sonne liegen), spazieren gehen und sportliche Aktivitäten (Ball- und Bewegungsspiele, Radfahren und „Auspowern“). In jeder Klasse war eine unterschiedliche Gewichtung dieser drei Aktivitätsgruppen festzustellen. Auch neuartige bewegungsbetonte Nutzungsmöglichkeiten für den Schulvorplatz wurden überlegt: Rad-, Roller und Skaterparcours für Kinder und Jugendliche, Fußballfelder mit Möglichkeit zur Fußball-Miete oder -kauf. In Bezug auf ruhige Aktivitäten empfahlen SchülerInnen eine Grafitiwand beim Schulvorplatz für Notizen und Zeichnungen, eine Wiese zum Blumen-Pflücken, eine Chill-Zone mit Ruhebereiche, einen Zeltplatz sowie einen Ort zum Zeichnen und Lesen.

Verortung der Super-Wünsche im Schulumfeld (links), Ausfüllen des Logbuches (rechts),  4a VS Stammersdorf

 


Das Gymnasium G19 in der Gymnasiumstraße in 1190 Wien wird sich im Juni mit Mira Kirchner (MK Landschaftsarchitektur) mit ihrem Schulumfeld näher auseinandersetzen. In Planungsworkshops werden visionäre und reale Gestaltungsmöglichkeiten für ein sicheres, komfortables und gesundheitsförderndes Schulumfeld erarbeitet. In diesem Rahmen erwerben die Schüler/innen Kompetenzen zu den Planungsdisziplinen, zur Partizipation, Kooperation und Kommunikation, um später bei stadtgestalterischen Partizipationsprozessen als Bürger/innen eigenverantwortlich mitwirken zu können. Zeichnerische Fähigkeiten werden geübt, die Raumwahrnehmung und das Raumverständnis vertieft. Wir freuen uns, dass G19 als Teil des Was-geht-ab? Netzwerks begrüßen zu dürfen.