Ein Projekt zur interdisziplinären Förderung von aktiver, selbstbestimmter und sicherer Mobilität von SchülerInnen

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Im Zuge der Strategieworkshops haben wir gemeinsam mit den Schüler/innen der verschiedenen Schulen Ideen/Maßnahmen, im Hinblick auf mehr aktive, umweltfreundliche und inklusive Mobilität zur Umsetzung innerhalb eines Aktionstages/mehrerer Aktionstage im Juni 2018, gesammelt.

Die Leitfragen für diesen Workshop waren:

„Wie kann in unserer Schule mehr aktive und umweltfreundliche Mobilität umgesetzt werden?“ und

„Wie muss unser Schulumfeld dafür gestaltet sein?“

Die Überlegungen der Schüler/innen wurden pro Schule zusammengetragen, im Prozess der Planung berücksichtigt und im Projekt-Team diskutiert. Im Zuge der Organisation einer „Abschluss-Aktion“ wurde individuell für jede Schule eine Aufstellung mit den Ideen der Schüler/innen angefertigt. Diese konnten anschließend zusammen mit ihren Pädagog/innen einen oder mehrere Vorschläge für einen/mehrere Aktionstag(e) im Juni 2018 wählen.

Am Montag, den 4.6.2018 starten wir mit unserem ersten Aktionstag in der VS Berzeliusgasse. Darauf folgt am 15.6.2018 der Aktionstag in der VS Stammersdorf, am 18.6.2018 im Ella Lingens Gymnasium und am 19.6.2018 in der VS Adolf Loos Gasse. Am 22.6.2018 findet der letzte Aktionstag in der COB NMS Hanreitergasse statt.

Wir freuen uns schon sehr auf die gemeinsame Umsetzung der geplanten Aktionen mit den Schüler/innen und ihren Lehrer/innen!


Die VS20 in der Leystraße in 1200 Wien wird sich im Zuge des Workshops „Volle Konzentration auf den Straßenverkehr –  gib Acht“ mit der Hauptunfallursache Ablenkung im Straßenverkehr auseinander­setzen. Durchgeführt wird dies vom verkehrspsychologischen Institut sicher unterwegs. Der Bezug zur Forschung in Naturwissenschaft und Technik wird durch Vorstellung und Ausprobieren von verschiedenen verkehrspsychologischen Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitstests hergestellt. Neben dem Messen werden an konkreten Aktivitäten Trainings zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsfähigkeit erarbeitet und ausprobiert sowie interaktive Verkehrssicherheitsspiele zur Förderung der Aufmerksamkeit und zur Veranschaulichung der Wichtigkeit von Aufmerksamkeit im Straßenverkehr vorgestellt und absolviert.

Im Juni folgen für die Schüler/innen der VS20 Leystraße noch weitere spannende „Lehrgänge“ , der Kern des Projektes „Rund ums Schulhaus“ bilden zwei Workshops, in welchen Schüler/innen ausgehend vom Thema Mobilität den Zusammenhang von Verkehr(sverhalten) und Umwelt, Energieverbrauch, Gesundheit, Soziologie, Verkehrssicherheit und Technik näher gebracht bekommen. Dies wird durch das Institut für Verkehrswesen der BOKU Wien durchgeführt. In den beiden Workshops werden die Nutzerbedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Personengruppen altersgerecht vermittelt. Im Rahmen der Workshops erforschen die Kinder abwechselnd mit Blindenstock, Rollstuhl und mit Altersanzügen ihre bebaute Umwelt und erfahren so einen Perspektivenwechsel. „Problemstellen“ und Wünsche werden mit Hilfe von mobilen Endgeräten kartographisch verortet (Einsatz der App „Was geht ab?“).

Wir freuen uns sehr, dass wir die VS20 Leystraße als Teil des Was-geht-ab? Netzwerks ganz herzlich begrüßen dürfen.


Wir haben mit den Schüler/innen der VS Berzeliusgasse, der VS Stammersdorf, des Ella Lingens Gymnasiums, der VS Adolf Loos Gasse und der NMS Hanreitergasse spannende Workshop-Tage zur Thematik „Strategien entwickeln und umsetzen“ verbracht. Zuerst haben wir gemeinsam auf die bisherigen Semester im Projekt zurückgeblickt. Danach wurden anhand von Gruppenarbeiten Probleme im Schulumfeld (Bereiche Infrastruktur, Gesundheit, Verkehrsmittelnutzung etc.) zusammengetragen.

Die folgende „Word-Cloud“ verdeutlicht diese:

Im zweiten Schritt wurden gemeinsam Ideen für Maßnahmen und Aktionen für einen Projekttag im Juni entwickelt. Die Schüler/innen sollten dabei auf der einen Seite an das Schulumfeld (Straßen, Parkplätze, Wege) denken, aber auch daran, wie sie Mitschüler/innen, Lehrer/innen und Eltern zu mehr aktiver und umweltfreundlicher Mobilität motivieren könnten. In Teams wurden hierfür Ideen zusammengetragen und anschließend von jedem Schüler/jeder Schülerin präsentiert. Die gemeinsam erarbeitenden Maßnahmen dienen nun als Vorlage für die Vorbereitung und Gestaltung des Projekttages im Juni 2018.

Nachfolgend ist die bildungseinrichtungsübergreifende Sammlung der Maßnahmen als „Ideenpool“ ersichtlich:


Wie würden die Straßenräume im Schulumfeld ohne Fahrzeuge aussehen? Welche Lieblingsaktivitäten könnten dort ausgeübt werden? Welche Nutzungsmöglichkeiten bräuchte ein für SchülerInnen freundliches Schulumfeld?  – Dies waren die Kernfragen des vierten und letzten Workshops an die SchülerInnen in den Kooperationsklassen.
Der Workshop basierte auf den bedürfniszentrierten Zugang: die Lieblingsaktivitäten umfassten ruhige und entspannende Aktivitäten (chillen, Musik hören, soziales Beisammensein, in der Sonne liegen), spazieren gehen und sportliche Aktivitäten (Ball- und Bewegungsspiele, Radfahren und „Auspowern“). In jeder Klasse war eine unterschiedliche Gewichtung dieser drei Aktivitätsgruppen festzustellen. Auch neuartige bewegungsbetonte Nutzungsmöglichkeiten für den Schulvorplatz wurden überlegt: Rad-, Roller und Skaterparcours für Kinder und Jugendliche, Fußballfelder mit Möglichkeit zur Fußball-Miete oder -kauf. In Bezug auf ruhige Aktivitäten empfahlen SchülerInnen eine Grafitiwand beim Schulvorplatz für Notizen und Zeichnungen, eine Wiese zum Blumen-Pflücken, eine Chill-Zone mit Ruhebereiche, einen Zeltplatz sowie einen Ort zum Zeichnen und Lesen.

Verortung der Super-Wünsche im Schulumfeld (links), Ausfüllen des Logbuches (rechts),  4a VS Stammersdorf

 


Das Gymnasium G19 in der Gymnasiumstraße in 1190 Wien wird sich im Juni mit Mira Kirchner (MK Landschaftsarchitektur) mit ihrem Schulumfeld näher auseinandersetzen. In Planungsworkshops werden visionäre und reale Gestaltungsmöglichkeiten für ein sicheres, komfortables und gesundheitsförderndes Schulumfeld erarbeitet. In diesem Rahmen erwerben die Schüler/innen Kompetenzen zu den Planungsdisziplinen, zur Partizipation, Kooperation und Kommunikation, um später bei stadtgestalterischen Partizipationsprozessen als Bürger/innen eigenverantwortlich mitwirken zu können. Zeichnerische Fähigkeiten werden geübt, die Raumwahrnehmung und das Raumverständnis vertieft. Wir freuen uns, dass G19 als Teil des Was-geht-ab? Netzwerks begrüßen zu dürfen.


Das Netzwerk

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Das Was geht ab?-Netzwerk erweitert sich stetig. Weitere Kooperationszuschüsse gehen im März/April 2018 an die VS Lortzinggasse, VS Julius Meinl Gasse und an die NMS BG BRG Klusemannstraße.

Wir freuen uns!


Das Projekt „Was geht ab?“ startet in das vierte und letzte Semester. Im Rahmen dessen wollen wir mit den Kindern im 1. Workshop, welcher im April 2018 stattfindet, eine Mobilitätsstrategie entwickeln. Die SchülerInnen sollen über potenzielle Maßnahmen im Schulbereich nachdenken, diskutieren und ihre Wirksamkeit abschätzen. Die Leitfragen werden folgende sein:

„Wie kann in unserer Schule mehr aktive und umweltfreundliche Mobilität umgesetzt werden?“ und

„Wie muss unser Schulumfeld dafür gestaltet werden?“

Unter mögliche Maßnahmen für die Mobilitätsstrategie fallen 1. Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in der Schule (zur Bewusstseinsbildung), 2. Verbesserungsmaßnahmen an der Infrastruktur im Umfeld der Schule und 3. die Auswahl von Gestaltungsqualitäten im Stadtraum (Welche Gestaltungs- und Aufenthaltsqualitäten werden im Schulumfeld erlebt?).

Im 2. Workshop, welcher im Juni 2018 an den Schulen stattfinden wird, möchten wir gemeinsam mit den Kindern die erarbeiteten Maßnahmen im Zuge eines Projekttages umsetzen.

Wir freuen uns schon auf spannende und interessante Stunden gemeinsam mit den Kindern und ihren LehrerInnen!


Sendung verpasst? Kein Problem! Hier gibt es den LINK zu unseren Was geht ab?-Filmbeitrag.

 


Heute hat uns ein Film-Team von W24 auf unserem Workshop zur Untersuchung des Schulumfelds begleitet. Die Schüler/innen der Adolf-Loos-Gasse haben auch selbst Interviews gegeben und super mitgemacht! Wir freuen uns auf den Kurzfilm!

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Was gefällt euch in eurem Schulumfeld, was nicht? Was fehlt? Wo genau fühlt ihr euch wohl? Und warum? Diesen Fragen konnten die Kinder der 4a und 4b der VS Berzeliusgasse am 16.10. mit der „Was geht ab?“ SPOTTERON-APP nachgehen und Orte im öffentlichen Raum mit Smartphones und Tablets spotten und bewerten. Das mobile Internet dazu wurde uns von UPC Business zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig wurde den SchülerInnen vor Augen geführt, wie schwer es als alter Mensch, Rollstuhlfahrer oder blinde Person sein kann, sich im öffentlichen Raum zurechtzufinden. Dies konnten die Kinder mit Hilfe von Blindenstock, Rollstuhl und Altersanzügen eindrucksvoll nachempfinden. Zuvor wurden sie über Themen wie Verkehrssicherheit und Umweltauswirkungen von Verkehr in einer interaktiven Vorlesung mit Spielen, Diskussionen und Fragerunden für verschiedene Fragestellungen sensibilisiert. Die Kinder stellten dabei viele Fragen und erzählten verschiedene Erlebnisse und Geschichten aus ihrem Alltag zum Thema Mobilität.

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