Am 30.03.2017 fand Forschungs- und Erhebungsmethodenworkshop in der 3A des Ella Lingens Gymnasiums statt. Nach einer Diskussion dazu, was Ziele und Grundlagen einer guten Verkehrsplanung sind, wurde besprochen, mit welchen Erhebungsmethoden Daten zu Bedürfnissen der Menschen und zum Verkehrszustand gesammelt werden können. Es wurde gemeinsam erarbeitet, was man mit unterschiedlichen Methoden erheben kann und was Vor- und Nachteile der Methoden sind. Zählungen und Beobachtungen wurden dann in der Gerasdorfer Straße und Kollarzgasse im Umfeld der Schule durchgeführt. Die Daten wurden anschließend zusammengetragen und überlegt, was diese Ergebnisse bedeuten und was man für die Verkehrsplanung daraus ableiten kann. Auch eine Mobilitätserhebung zu den Wegen des Vortags wurde durchgeführt. Hier wurde intensiv darüber diskutiert, was in einer Befragung möglich ist und was kritisch gesehen wird. Vor allem Datenschutzprobleme wurden hier von den SchülerInnen thematisiert. In einem Rollenspiel wurde auch die Methode der telefonischen Befragung getestet und diskutiert.
Was braucht man für eine gute Verkhersplanung? Darüber wurde hier diskutiert.
Auf der Gerasdorfer Straße wurde eine Verkhersstromzählung durchgeführt.
Und auch die parkenden Fahrzeuge wurden gezählt.
Auf Grundlage der Daten berechneten die SchülerInnen, wie viel Platz auf dem Schulhof von Personen „belegt“wird, die mit dem Fahrrad und mit dem Auto zur Schule kommen. Das Ergebnis hat viele überrascht.
]]>Am Vormittag des 08.11.2016 wurde von der BOKU und der Landschaftsarchitektin Mira Kirchner in der Klasse 3A des Ella Lingens Gymnasiums der Einstiegsworkshop zum Projekt durchgeführt. In Diskussionen, Spielen und Gruppenarbeiten wurden die SchülerInnen an die Themen aktive und nachhaltige Mobilität sowie Freiraum herangeführt. Fragen, wie „Warum, wie und wohin sind wir unterwegs?“, „Was finde ich gut oder schlecht an den Verkehrsmitteln?“ und „Welche Freiräume gibt es?“, standen an diesem Vormittag im Mittelpunkt.
Bis Mitte Dezember wird auch in den anderen vier Schulklassen der Einstiegsworkshop durchgeführt.
Gruppenarbeit zum Thema: Was finde ich an den Verkehrsmitteln gut und was schlecht?
Die Ergebnisse wurden von den SchülerInnen selbst präsentiert.
]]>Die 3. Klasse der Volksschule Adolf Loos Gasse hat bei ihrer Exkursion in das verkehrspsychologische Institut „sicher unterwegs“ mit viel Spaß viel gelernt. Folgende Stationen haben die SchülerInnen durchlaufen:
Zu Beginn haben die SchülerInnen in einem Vortrag erfahren, in welchen Bereichen (Diagnostik, Intervention, Prävention, Forschung, …) VerkehrspsychologInnen arbeiten. Danach wurden die Klassen in zwei Gruppen geteilt, in denen Anwendungsfelder verkehrspsychologischer Forschung vorgestellt wurden. In einer Gruppe hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, am Computer verkehrspsychologische Aufmerksamkeits- und Reaktionstests auszuprobieren. In der zweiten Kleingruppe konnten die Kinder kognitive Leistungstrainings zur Verbesserung von Verkehrskompetenzen durchführen. Zwischen den beiden Wissensvermittlungs- und Erlebnisblöcken gab es eine Pause mit gesunder Jause. Nach den Gruppenübungen trafen sich alle SchülerInnen wieder in der Großgruppe, um spielerisch das zuvor über die Funktionsweise unseres Gehirns und unsere Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitskapazitäten Gelernte auch praktisch zu erfahren. Mit einer Simulationsbrille für starke Übermüdung wurde ein Parcours absolviert und so die Auswirkungen von Müdigkeit auf die Wahrnehmung veranschaulicht.
Das erste Treffen der „Was-geht-ab“-Projektpartner BOKU, sicher unterwegs und MK Landschaftsarchitektur fand am 8.9.16 statt. Mit viel Vorfreude und Tatendrang wurden die allgemeine Vorgehensweise und die ersten Arbeitsschritte besprochen. Ideen und Vorschläge wurden zusammen getragen, die es nun zu bearbeiten gilt. Als erstes werden Vorschläge für Exkursionen an unsere Partnerschulen ausgeschickt und der Einstiegsworkshop wird vorbereitet. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern, den Schulen und den Kindern.
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